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„fa[u]st“ – eingeladen zur 67. Theaterwoche Korbach 2016

Unsere neue Produktion „fa[u]st“ hat zwar erst am 11. April diesen Jahres Premiere und doch ist sie schon vor ihrer Premiere sehr erfolgreich…

Nachdem wir uns im vergangenen Jahr aus dem bunten Festival-Treiben zurückgezogen hatten, stürzen wir uns dieses Jahr wieder voll hinein.

Grund dafür sind unsere jugendlichen Spielerinnen und Spieler. Sie hatten sich schon zu Beginn der Probenarbeit sehr gewünscht, dass wir uns mit dieser Produktion wieder für eine Teilnahme an den großen Theaterfestivals bewerben, geben die Festivals ihnen doch unglaublich viele Impulse durch die interessanten Aufführungen und die angebotenen Workshops. Zudem – und das sollte nicht verschwiegen werden – sind die Theaterfestivals der Ort, um neue, interessante Menschen kennen zu lernen, um zu diskutieren, zu feiern und echte Bühnenluft zu schnuppern.

Umso größer war unsere Freude, als wir Anfang Februar erfahren haben, dass wir tatsächlich zu einem der großen bundesweiten Festivals, der Theaterwoche Korbach, eingeladen worden sind. Und dass wir die Eröffnung des Festivals vor vielen geladenen Gästen und der Premierenöffentlichkeit am 02. Mai 2016 um 20:00 Uhr in der Stadthalle Korbach bestreiten werden, tat sein Übriges.

Wir freuen uns sehr darauf, in Korbach wieder mit dabei zu sein und ich persönlich freue mich, dass unsere Spielerinnen und Spieler diese wunderbare Erfahrung machen können.

Axel Mertens (künstlerischer Leiter)

„fa[u]st“ – Unsere neue Produktion geht im April 2016 an den Start

Die Proben für unsere neue Eigenproduktion „fa[u]st. Ein Schauspiel fast nach Goethe“ neigen sich dem Ende zu. Am Montag, den 11. April 2016 werden wir mit „fa[u]st“ die Premiere an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Grevenbroich feiern. Danach geht das Stück nach Düsseldorf ins Theatermuseum, nach Mönchengladbach ins BIS-Zentrum und höchstwahrscheinlich nach Neuss ins Rheinische Landestheater.

Die genauen Tourdaten erfahren Sie wie immer oben. Klicken Sie auf „Wann & Wo“.

Wir freuen uns auf Sie!

Ein großes Dankeschön an alle!

Liebe Freundinnen und Freunde von poco*mania,

euch/Ihnen allen ein riesengroßes Dankeschön für die Unterstützung!

Wir haben tatsächlich bei der Spardaspendenwahl 2215 (!) Stimmen gewinnen können und kommen nun in den Genuss einer Finanzspritze von 1.500 EUR – und das, wo wir gestern noch nicht einmal in der Gewinnzone waren und eigentlich schon halb aufgegeben hatten.

Der Tag heute war wie ein Krimi. Wir haben alle immer wieder die aktuelle Entwicklung angeschaut, uns gegenseitig über whatsapp angefeuert und haben noch  versucht, die letzten Stimmen zu bekommen. 

Und immer hatten wir den Platz 101 vor Augen. Doch dann plötzlich so gegen 12 ging es los – wir bekamen immer mehr Stimmen und schließlich endeten wir auf einer Platzierung, die wir uns nie erträumt hätten.

Und darum sagen wir Ihnen ganz, ganz herzlich Danke dafür, dass Sie für uns gestimmt haben. (Und der SpardaBank selbst sagen wir natürlich auch Danke!) 

Wir werden das Geld für unser nächstes Projekt gut einzusetzen wissen. Und wir freuen uns darauf, Ihnen dann das Produkt zeigen zu können – ein Produkt, das ohne Ihre Hilfe nicht zustande gekommen wäre!

Es wird um einen der ganz großen Klassiker gehen – den „Faust“  – natürlich poco*manisch  bearbeitet. Sie dürfen gespannt sein.

Aber zunächst einmal gilt unser Applaus jetzt Ihnen allen.

Chapeau!

poco*mania braucht Sie und Ihre Hilfe!

 

Liebe Freundinnen und Freunde von poco*mania,

Sie können uns helfen. Und sogar sehr!
poco*mania macht nämlich mit bei der SPARDASPENDENWAHL 2015, einem Online-Wettbewerb der Sparda-Bank. Das Besondere an diesem Wettbewerb ist, dass jeder seine Stimme abgeben kann, der ein Handy besitzt.

Die 100 Schulprojekte, die bis zum Ende der Abstimmung am 20. Mai 2015 um 18:00 Uhr die meisten Stimmen erhalten haben, kommen in den Genuss einer großzügigen Spende der Sparda-Bank.

Und die – Sie ahnen es bereits – können wir sehr gut gebrauchen, um unsere Theaterarbeit auch für die Zukunft sicherzustellen.

Und so würden wir uns sehr, sehr freuen, wenn Sie uns Ihre Stimme(n) geben.

Und das geht so:

1.

Unter www.spardaspendenwahl.de die „Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, Grevenbroich (Theater-AG poco*mania)“ auswählen.

2.

Unter „Code anfordern“ die eigene deutsche Mobilfunknummer eingeben, dann erhält man kostenlos per SMS drei Abstimmcodes auf das Handy. Keine Angst! Ihre Mobilfunknummer wird nicht weitergegeben, nicht für Werbezwecke verwendet und auch sofort wieder gelöscht.

3.

Dann wieder zurück an den Computer. Um abzustimmen, gibt man die drei per SMS erhaltenen Abstimmcodes unter „Code eingeben“ innerhalb von 24 Stunden bei den Schulen ein, die man unterstützen möchte. (Es ist auch möglich, die drei Stimmen auf eine Schule zu konzentrieren. Und darüber würden wir uns natürlich ganz besonders freuen, wenn Sie der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule – und damit uns – ALLE IHRE DREI STIMMEN geben!)

(Es ist gar nicht so kompliziert und zeitraubend, wie es auf den ersten Blick aussieht. Ich habe es selbst probiert und es hat mich ca. vier Minuten gekostet.)
Die Abstimmung läuft bis zum 20. Mai. Bitte schenken Sie uns diese vier Minuten und Ihre DREI Stimmen!

Und vielleicht kennen Sie ja noch weitere Menschen, die uns gerne ihre Stimmen geben… Sprechen Sie diese Menschen bitte an und rühren Sie kräftig die Werbetrommel für poco*mania! Das wäre super!

Vielen lieben Dank im Voraus für Ihre Mühe, Ihre Zeit und Ihre Hilfsbereitschaft!

Mit herzlichen Grüßen (auch im Namen aller Poco*manen)

Axel Mertens

 

„One day, baby, we’ll be old“ – Unsere neue Produktion geht auf Tour!

Erinnern Sie sich noch an die Geschichte vom kleinen König, der meinte, dass alles anders werden müsse, damit es so bleiben kann?

2014-28-09 224

Wir hatten Ihnen diese Geschichte im August 2014 erzählt (Sie können sie weiter unten immer noch finden…) und waren überrascht, erfreut und manchmal auch sehr gerührt über die vielen Reaktionen, die sie hervorgerufen hat. Einige Leserinnen und Leser fragten besorgt nach, ob wir ganz aufhören wollen, ganz viele aber haben die Geschichte auch verstanden als eine Parabel, dass einem die eigenen Erfolge über den Kopf wachsen, dass sie einen zum Getriebenen machen können.

Das poco*mania-Ensemble, allen voran wir im Regie-Team, hat im Verlauf der Arbeit an unserer neuen Produktion viel darüber nachgedacht, wie wir das Gefühl des Getrieben-Seins wieder los werden können. 

Was dabei herausgekommen ist, ist sicher nicht so radikal, wie es uns der König in der kleinen Geschichte vorgemacht hat, aber für uns  – und für alle, die uns als Wanderbühne kennen – ist es dennoch ein deutlicher Neuanfang:

  1. Wir werden unsere diesjährige Produktion – das erste Mal seit 2007 – auf keinem landesweiten oder gar nationalen Festival zeigen. (Das muss und soll in Zukunft nicht so bleiben, gibt uns aber zumindest in dieser Spielzeit das wohltuende Gefühl einer Verschnaufpause. Und was die Zukunft bringt, wird sich zeigen…)
  2. Wir haben – nicht zuletzt angesichts der Kürze des Schuljahres – die Anzahl der Aufführungen auf insgesamt acht beschränkt.
  3. Wir haben den technischen Aufwand bei unserer neuen Produktion gering gehalten und wollen dies auch in Zukunft so halten. Das bedeutet erstens, dass wir uns eher weg vom technischen Trick, hin zu mehr theatralem Spiel bewegen wollen (was uns im Übrigen in unserer aktuellen Produktion schon recht gut gelungen ist, wie wir finden.) Das bedeutet zweitens, dass wir unsere Produktionen nicht mehr wie in der Vergangenheit an fremden Schulen zeigen wollen, weil die Spielbedingungen jeweils zu unterschiedlich sind und den Anpassungsaufwand unverhältnismäßig hoch machen. Und das bedeutet drittens, dass wir statt dessen an geeigneten Spielorten an zwei auf einander folgenden Abenden auftreten werden, damit auch alle das Stück sehen können, die es sehen wollen..
  4. „One day, baby, we’ll be old“ wird – wie wahrscheinlich auch alle zukünftigen Produktionen – vor den Sommerferien das letzte Mal gespielt worden sein. Die Aufführungstermine nach den Ferien haben in der Vergangenheit einen großen Organisationsaufwand bedeutet und z. T. dafür gesorgt, dass die Arbeit an der neuen Produktion teilweise erst im Oktober/November beginnen konnte (was nicht zuletzt für eine Menge zusätzlichen Zeitdruck gesorgt hat.)

Noch Luft?

Es gibt noch mehr Veränderungen, über die es zu berichten gilt: Miriam Poppke, die seit 2012 hoch engagiert, kreativ und zunehmend selbständig in der Regie mitgearbeitet hat, wird poco*mania verlassen müssen, weil sie in Hamburg ihren Traumjob angeboten bekommen hat. Wir sind alle sehr traurig, denn sie ist einfach unersetzlich. Gleichzeitig freuen wir uns riesig mit ihr und wünschen ihr alles, alles Glück der Welt in dieser wirklich phantastischen Stadt.

Miriam wird zwar weiterhin eng mit der Gruppe verbunden sein, doch hilft alles nichts: ich werde mir eine neue Regieassistenz suchen müssen, und das wird nicht leicht, denn Miriam ist Miriam ist Miriam…

(Vielleicht liest das hier ja jemand, der Interesse hat. In diesem Fall würde ich mich sehr freuen, wenn er oder sie sich bei mir meldet.)

Aber jetzt heißt es zunächst einmal:

Danke Miriam!

2014-28-09 226

So, und nun ist es an der Zeit, einmal auf unser neues Stück zu sprechen zu kommen. Es heißt „One day, baby, we’ll be old“ und ist eine sehr skurrile Verarbeitung des Dramas „König Lear“ von William Shakespeare.

Neugierig geworden? Alles Weitere finden Sie oben…

Viel Spaß! Wir sehen uns im Theater!

Ihr

Axel Mertens