poco*mania


poco*mania präsentiert „O….“

„Die Marquise von O….“ Was für ein Text! Befremdlich wirkt er, merkwürdig, irgendwie ungereimt; und ausgerechnet diese Novelle von Heinrich von Kleist ist in der Obligatorik für das NRW-Zentralabitur im Fach Deutsch der nächsten Jahre.

Grund genug, dass sich die jugendlichen Spielerinnen und Spieler von poco*mania ihren eigenen Reim auf dieses Werk machen.

Seien Sie gespannt auf diese Eigenproduktion, die kein Schauspiel, sondern eher ein Spektakel, eine Show mit viel Rhythmus, schrägen Ideen und unerwarteten Wendungen ist.

Erfahren Sie unter „Neue Produktion“ (siehe oben) mehr zu unserer Version dieses Klassikers von Kleist!

poco*mania 2.0 – Neue Wege, neue Ziele, ein neues Konzept und ein wenig Wehmut…

Es hat sich über mehrere Jahre angekündigt: die Schullandschaft in Grevenbroich hat sich verändert, die Schülerinnen und Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule sind anders geworden; auch ihre Einstellungen Theater gegenüber sind andere.

Für uns, poco*mania Theater e. V. und das gesamte Ensemble, hat dies zur Folge, dass wir uns nach nunmehr 20 kreativen und intensiven Jahren Theaterarbeit an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule wohl neu orientieren müssen.

So spielen in der jetzigen Produktion schon genauso viele Schülerinnen und Schüler des Mönchengladbacher Berufskollegs für Technik und Medien wie Schülerinnen und Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule mit. Verstärkt wird das Team zudem von ehemaligen Poco*manen, die es einfach nicht lassen können. Danke dafür!

Als Konsequenz aus diesem sich verschiebenden Teilnehmerfeld haben wir unser Konzept verändern müssen. Schon mit der jetztigen Produktion „O….“ haben wir uns vom starren Schuljahresplan gelöst. Statt einer Produktion, deren Probenarbeit stets im September beginnt und die bis Sommer des Folgejahres „abgespielt“ ist, werden wir uns nun eher an der freien Theaterszene orientieren und Produktionen über einen längen Zeitraum (ca. 9 Monate) entwickeln, die dann aber auch über das Schuljahresende hinaus – u. U. sogar über Jahre hinweg – zum aktuellen Repertoire der Gruppe gehören. 

Zukünftige, neu hinzukommende (und immer hoch willkommene!) Spielerinnen und Spieler werden mit theaterbegeisterten „Alt-Mitgliedern“ jedes Jahr im Sommer eine neue Produktion starten können, die aber dann auch länger als ein Schuljahr gespielt werden kann und soll.

Daher werden wir uns in Zukunft auch erst frühestens im Laufe des Monats April bei Ihnen mit Informationen zum neuen Stück und zu den vorerst feststehenden Aufführungsterminen melden.

Wir sehen in poco*mania 2. 0 eine große Chance, unsere Theaterarbeit zu vertiefen und zu einem wirklich attraktiven Angebot für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenene bis zum Alter von 27 Jahren zu gelangen.

Daher richten wir uns auch nun an alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen: wenn ihr Lust auf innovative Theaterarbeit habt, kommt doch einfach mal zu einer Probe – immer dienstags ab 16 Uhr im Forum der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule.

Sollten Sie älter als 27 Jahre sein? Dann helfen Sie uns und sprechen Sie theaterinteressierte Jugendliche und junge Erwachsene aus Ihrer Umgebung an!

Es geht weiter! Es geht voran!

Das gesamte poco*manische Ensemble 

 

 

poco*mania-Portrait in der Theaterzeitschrift „junge bühne“

Im Frühjahr 2017 trat die Redaktion der Theaterzeitschrift junge bühne an uns heran und fragte, ob sie uns in ihrer Zeitschrift vorstellen könnte; eine große Ehre für uns, ist doch die junge bühne die einmal jährlich erscheinende, kostenlose Jugendzeitschrift des Theatermagazins Die deutsche Bühne, die zumeist über Produktionen der großen Schauspielhäuser und Stadttheater berichtet oder bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler portraitiert. 

Wir wurden dann von der Journalistin Saskia Burzynski besucht, die unsere Produktion „Na, fliegen!“ eine Weile begleitete. 

Herausgekommen ist am Ende ein sehr umfassendes, sensibles und sachkundiges Portrait unter dem Titel „Gemeinsame Geschichten. Die Schultheatergruppe poco*mania“, das im Herbst 2017 veröffentlicht worden ist.

Das immerhin vierseitige Portrait beleuchtet unsere Arbeitsweise, unseren theatertheoretischen Ansatz des Erfahrungsbezogenen Theaters, unser Poco*manisches Manifest sowie die besondere Atmosphäre, die die Gruppe einfach auszeichnet.

Wir danken Saskia Burzynski sehr für ihren Beitrag zur jungen bühne.

Wenn Sie sich ein eigenes Urteil bilden wollen, bestellen Sie sich doch einfach ein kostenloses Exemplar.

Hier die für eine Bestellung nötigen Informationen:

Saskia Burzynski: „Gemeinsame Geschichten. Die Schultheatergruppe poco*mania“, in: Deutscher Bühnenverein.
Bundesverband der Theater und Orchester (Hrsg.): junge bühne. Das junge Theatermagazin der Deutschen Bühne, Köln, Spielzeit 2017-2018, Ausgabe Nr. 11, S. 24 – 27

 Unter http://www.die-junge-buehne.de können Sie die aktuelle Printausgabe online bestellen. Wir würden uns freuen…. 

Rettet das Theatermuseum Düsseldorf!!!

„Na, fliegen!“ geht auf Tour

Das Brexit-Referendum im Juni letzten Jahres hat mich als Spielleitung von poco*mania sehr bewegt. Zum einen, weil ich längere Zeit in Großbritannien gelebt habe, zum anderen, weil für mich der Brexit ein nicht mehr zu ignorierendes Symptom eines Verfalls darstellt, der in der Europäischen Union schon seit mehreren Jahren um sich greift.

Nach Abstimmung mit meinem Regiekollegen Klaus Stimpel und der diesjährigen Regiekollegin Sarah Mehlfeld stellten wir rasch fest, dass das Thema auch bei den Jugendlichen sehr präsent war und schon bald an zusätzlicher Brisanz durch den Wahlkampf in den USA gewann. (Die womögliche Perspektive, dass ein Donald Trump Präsident der USA werden könnte, hat das Interesse an dem US-Wahlkampf sicherlich entscheidend befeuert.)

Nachdem wir schließlich auch im Januar fünf Seniorinnen und Senioren im poco*manischen Ensemble begrüßen durften (siehe unten), konnte es endlich mit den Proben losgehen.

Seit Beginn der Intensivproben sind nun sechs Wochen vergangen. Das Stück ist so gut wie fertig.

Und die tagtäglichen Nachrichten aus Deutschland und der ganzen Welt lassen unser Stück  „Na, fliegen!“ geradezu erschreckend an Aktualität gewinnen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie eine unserer Aufführungen besuchen kämen und hinterher im „Nachgefragt…“ mit uns zusammen über das Stück und die Realität dahinter angeregt und engagiert diskutieren wollten.  

In diesem Sinne: Auf bald!

P. S.

Die Aufführungstermine finden Sie oben bei „wann & wo“